Sehr geehrte Eltern,
danke, dass Sie zur Eltern-Kind-Pass*-Untersuchung für den 58. bis 62. Lebensmonat bei uns waren. Hier möchten wir Ihnen weitere nützliche Informationen zur Verfügung stellen.
Ernährung und Zahngesundheit
Bieten Sie ihrem Kind die gesunden Nahrungsmittel der anderen Familienmitglieder an. Bieten Sie Ihrem Kind Wasser zum Trinken an. Vermeiden Sie generell Zucker oder Honig enthaltende Getränke.
Putzen Sie mit Ihrem Kind 2x täglich die Zähne. Verwenden Sie dazu eine Kinderzahnbürste mit einer Fluorid-Kinderzahncreme. Verwenden Sie nicht mehr als die auf der Packung angegebenen Menge Zahncreme.
Gehen Sie mit Ihrem Kind 2x jährlich zur Zahnärztin. Dadurch gewöhnt es sich an die Atmosphäre und lernt zu erlauben, in den Mund hineinzusehen.
Impfungen
Impfen schützt Ihr Kind vor gefährlichen Krankheiten. Wir empfehlen, dass Sie Ihrem Kind die laut österreichischem Impfplan empfohlenen Impfungen geben lassen. Lassen Sie sich bei unserem Praxisteam beraten! Weitere Informationen finden Sie unter Empfohlene Impfungen.
Sicherheit für 3- bis 6jährige Kinder
Entwicklung und Unfallrisiken
In diesem Alter entwickelt Ihr Kind logisches Denken und wird mobiler. Dadurch steigen die Risiken für Sport- und Freizeitunfälle sowie Verkehrsunfälle. Erst ab etwa 5–6 Jahren entwickelt Ihr Kind ein erstes Gefahrenbewusstsein, kann aber noch nicht vorausschauend Gefahren erkennen.
Hauptunfallrisiken:
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Stürze (besonders von Treppen und Hochbetten)
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Verletzungen durch Geräte und Werkzeuge
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Ertrinken (solange das Kind nicht schwimmen kann)
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Verkehrsunfälle als Fußgänger oder Radfahrer
Sicherheit zu Hause
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Vermeiden Sie Hochbetten oder sichern Sie sie mit ausreichendem Seitenschutz
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Nutzen Sie nur kippsichere Möbel ohne scharfe Kanten
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Stellen Sie keine Möbel unter Fenster und installieren Sie Fenstersicherungen
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Lagern Sie Putz-, Reinigungsmittel und Medikamente außer Reichweite
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Elektrische Werkzeuge und Gartengeräte müssen weggesperrt sein
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Beaufsichtigen Sie Ihr Kind in Wassernähe und beim Grillen
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Lassen Sie es nie unbeaufsichtigt auf die Straße
Sicherheit außer Haus
Schwimmen und Wasser:
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Melden Sie Ihr Kind ab 5 Jahren zum Schwimmkurs an
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Spielen Sie vorher viel mit ihm im Wasser, um Ängste abzubauen
Fahrrad und Roller:
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Üben Sie auf verkehrsfreien Plätzen
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Ihr Kind fährt nur mit Helm Fahrrad
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Tragen Sie selbst einen Fahrradhelm
Zu Fuß:
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Wählen Sie den sichersten Weg zum Kindergarten
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Üben Sie Verkehrsregeln regelmäßig mit Ihrem Kind
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Zeigen Sie rücksichtsvolles Verhalten auf Spielplätzen
Im Auto:
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Nutzen Sie einen altersgerechten Kindersitz
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Schnallen Sie sich selbst und Ihr Kind immer an
3 bis 6 Jahre: Sicheres Kinderzimmer
Sichere Ausstattung
Im Kinderzimmer gelten die gleichen Sicherheitsregeln wie in der ganzen Wohnung:
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Steckdosensicherungen anbringen
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Stromkabel außer Reichweite
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Fenstersicherungen installieren
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Möbelecken und Heizkörper polstern
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Regale an der Wand verankern (Kinder klettern gerne!)
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Keine Möbel ans Fenster stellen – sie könnten als Kletterhilfe zum Fenster genutzt werden
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Scharfe Kanten vermeiden – Möbel müssen glatt und sicher sein
Aufräumen – Stolperfallen vermeiden
Wichtigste Regel: Nach dem Spielen müssen Spielsachen vom Boden weg. So lernt Ihr Kind schnell, dass es ohne Stolperfallen viel sicherer herumtoben kann.
Hochbett: Erst ab 6 Jahren!
Nicht vor dem 6. Geburtstag! Jüngere Kinder können die Sturzgefahr noch nicht einschätzen. Auch danach ist Vorsicht nötig.
Bei Stockbetten: Das ältere Kind schläft oben. Beim jüngeren Kind die Leiter tagsüber abnehmen, um Hochklettern zu verhindern.
Sicherheitskriterien:
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Sicherheitssiegel, z. B. GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit)
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Geländer mindestens 16 cm hoch (besser 30 cm)
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Matratze aus Schaumstoff oder Latex (nicht Federkern)
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Leiter fest verbunden, mit Handlauf, rutschfest
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Stufenabstand 20–30 cm
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Keine scharfen Kanten oder offenen Schrauben
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Stabile Verankerung an der Wand
3 bis 6 Jahre: Spielgeräte
Spielplätze sind wichtig
Spielplätze sind ideale Orte, um Bewegungsfertigkeiten zu trainieren und andere Kinder kennenzulernen. Dein Kind lernt hier seine körperlichen Grenzen kennen und wird sicherer in seinen Bewegungen.
Vor dem Spielplatz: bitte prüfen Sie:
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Spielplatz wird regelmäßig gewartet
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Spielplatz ist von der Straße abgegrenzt (Zaun oder Sträucher)
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Keine giftigen Pflanzen
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Sandkasten sauber und voll
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Spielgeräte fest verankert
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Polsterndes Material unter Geräten (z.B. Rindenmulch, Sand, Gummi)
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Keine scharfen Kanten, hervorstehenden Schrauben oder Roststellen
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Kunststoff und Holz intakt, ohne Risse oder Splitter
Vor dem Spielen: Kleidung und Vorbereitung
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Bequeme Kleidung mit ausreichend Bewegungsfreiheit
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Keine Schnüre, Kordeln, Schlüsselbänder oder Schals – Strangulationsgefahr!
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Fahrradhelm abnehmen an Spiel- und Klettergeräten – Strangulationsgefahr!
Regeln für Spielgeräte
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Schaukel: Nur im Sitzen, beide Hände festhalten, nicht von der schwingenden Schaukel springen
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Rutsche: Erst rutschen, wenn unten frei ist; danach schnell weggehen
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Klettergeräte: Nicht mehrere Sprossen auf einmal nehmen
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Wippe: Nur zu zweit, Gesicht zueinander, fest festhalten, langsam absteigen
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Allgemein: Nichts im Mund haben (Lutscher); nicht in den Bereich anderer Kinder laufen
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Wichtigste Regel: Nichts tun, das Ihr Kind noch nicht kann oder nicht will
3 bis 6 Jahre: Sicherheit beim Grillen
Wichtig zu wissen
Kinder sind vom Feuer fasziniert, können aber die Hitze und Gefahren noch nicht einschätzen. Mit ein paar einfachen Regeln wird Grillen sicher für alle.
Sicherer Grill – richtige Ausstattung
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Stabiler Grill mit Sicherheitssiegel (z. B. GS-Zeichen), keine scharfen Kanten
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Windgeschützter Platz, weit weg von brennbaren Materialien und Spielbereichen
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Zum Anzünden: Nur feste Grillanzünder oder Holz – niemals Spiritus, Benzin oder flüssige Grillanzünder (Explosions- und Vergiftungsgefahr!)
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Grillschalen verwenden, damit Fett sich nicht entzündet
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Geeignetes Grillbesteck verwenden
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Löschmittel bereithalten: Löschdecke, Feuerlöscher
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Kinder dürfen nicht allein in Grillnähe spielen – immer beaufsichtigen
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Kinder dürfen helfen: Mit Schutzhandschuh und langer Zange unter Aufsicht Würstchen wenden
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Naturfasern tragen: Baumwolle oder Leinen sind schwer entflammbar
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Nach dem Grillen: Feuerstelle sorgfältig löschen, Glut nicht auf den Boden kippen. Die Glut unter der Asche kann bis zu 12 Stunden so heiß sein, dass sie Brandwunden verursacht
Wichtig: Niemals in Innenräumen grillen!
Gas- oder Holzkohlegrills sind nicht für drinnen geeignet – tödliche Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid!
Im Brandfall
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Bei brennendem Fett: Niemals Wasser verwenden (Stichflamme!)
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Löschdecke, Feuerlöscher oder Sand nutzen
3 bis 6 Jahre: Jedes Kind sollte schwimmen lernen
Warum Schwimmen so wichtig ist
Ertrinken ist nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Schwimmen lernen ist der wichtigste Schutz davor. Kinder bis ins Grundschulalter sind besonders gefährdet.
Wann und wie Schwimmen lernen?
Ab etwa 5 Jahren sollten Kinder Schwimmkurse beginnen. Gewöhnen Sie Ihr Kind vorher schon spielerisch ans Wasser – das baut Angst ab.
Schwimmhilfen: Nicht sicher genug!
Schwimmflügel, Schwimmscheiben und Schwimmbretter:
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Verändern die Körperlage im Wasser
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Können verrutschen oder verloren gehen
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Bieten keine echte Sicherheit – nur unter Aufsicht nutzen
Achtung: Luftmatratzen, Reifen und aufblasbare Wassertiere sind Spielzeug, keine Schwimmhilfen! Kinder können damit leicht abtreiben.
Beim Kauf: Achten Sie auf ein Sicherheitssiegel, z. B. das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) und auf schadstofffreies Material.
Regeln beim Schwimmen
Ihr Kind muss wissen, was am und im Wasser erlaubt ist und was nicht. Erinnern Sie es in konkreten Situationen immer wieder an folgende Regeln:
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Nur baden gehen, wenn man sich gut fühlt
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Nur baden gehen, wenn jemand bei Problemen helfen kann
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Bei Problemen im Wasser laut um Hilfe rufen und mit den Armen winken
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Nie „Hilfe“ rufen, wenn alles O. K. ist
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Jedes Mal den Begleitpersonen sagen, wenn man ins Wasser geht.
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Nicht hungrig oder direkt nach dem Essen ins Wasser gehen
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Vor dem Baden abduschen
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Nur dort baden gehen, wo es erlaubt ist.
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Nur ins Wasser springen, wo das Wasser tief und frei ist.
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Rücksicht nehmen, nicht rennen, schubsen oder andere ins Wasser stoßen
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Bei Gewitter sofort aus dem Wasser kommen
Wichtig: Aufsicht bleibt notwendig
Auch mit guten Schwimmkenntnissen braucht dein Kind noch ständige Aufsicht beim Schwimmen. Ein Kind ist erst sicher beim Wasser, wenn es 15 Minuten alleine im tiefen Wasser schwimmen kann.
3 bis 6 Jahre: Auf Straße und Verkehr vorbereiten
Wichtig zu wissen
Mit 3 Jahren können Kinder den Verkehr noch nicht überblicken – sie sind körperlich zu klein und es fehlt ihnen die Erfahrung. Früh üben ist wichtig, aber Aufsicht bleibt notwendig.
Zuerst in vertrauter Umgebung üben
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Innenseite des Gehwegs: Kind immer auf der Seite weg vom Verkehr gehen lassen
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Vor jeder Überquerung stehen bleiben – auch am Zebrastreifen
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Zweimal in beide Richtungen schauen – erst gehen, wenn alles frei ist
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Ampeln nutzen: Erklären Sie Ihrem die Signale für Autos und Fußgänger
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Loben Sie ihr Kind, wenn es richtig handelt
Vor der eigenen Haustür ist das größte Unfallrisiko:
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Spielraum begrenzen und mit Kind abgehen
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Gefahrenpunkte markieren (z.B. Bordsteinkante mit Kreide)
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Parkplätze sind keine Spielplätze – Autos können unerwartet starten
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Regelmäßig kontrollieren, ob Ihr Kind die Regeln einhält
Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
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Sicherster Weg, nicht kürzester Weg
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Mehrfach gemeinsam gehen, bis Kind den Weg kennt
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Kind später führen lassen und aus Entfernung beobachten
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Auffällige Kleidung mit reflektierenden Streifen (besonders Herbst/Winter)
Ihr Vorbild zählt am meisten
Ihr Kind beobachtet Sie genauer als je zuvor:
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Verhalten Sie sich selbst regelkonform im Straßenverkehr
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Fahren Sie rücksichtsvoll
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Tragen Sie selbst einen Fahrradhelm
3 bis 6 Jahre: Sicher mit dem Fahrrad unterwegs
Vorbereitung: zuerst Roller und Laufrad
Bevor Ihr Kind Fahrrad fährt, sollte es mit Roller oder Laufrad trainieren:
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Besser geeignet als Fahrräder mit Stützrädern
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Trainiert Gleichgewichtssinn ab 2–3 Jahren
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Stützräder geben falsche Sicherheit und erschweren echtes Radfahren
Das richtige Fahrrad
Das Fahrrad muss zur Körpergröße passen:
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Sitzhöhe: Kind sitzt im Sattel und erreicht mit beiden Fußspitzen sicher den Boden
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Lenker höher als Sattel für aufrechte Sitzposition
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Technisch einwandfrei Sicherheitssiegel, z. B. GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit)
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Verstellbarer Lenker und Sattel
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Sicherheitsgriffe am Lenker
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Kettenschutz (verhindert eingeklemmte Kleidung)
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Reflektoren an den Rädern
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Regelmäßig auf Fahrtüchtigkeit prüfen
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Üben an ruhigen Plätzen
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Beim Straßenüberqueren: Absteigen
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Radfahren erfordert volle Konzentration – Verkehrsteilnahme noch nicht möglich
Fahrradhelm: unbedingt notwendig
Kopfverletzungen sind die häufigsten schweren Unfallfolgen beim Radfahren.
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Immer Helm tragen – auch ältere Kindern und alle Erwachsene!
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Sicherheitssiegel, z. B. GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit)
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Richtiger Sitz ist wichtig – zeigen Sie Ihrem Kind, wie der Helm gut sitzt und befestigt wird
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Nicht gebraucht kaufen
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Nach heftigem Anprall austauschen
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Nicht beim Spielen tragen – Strangulationsgefahr beim Klettern
*) vormals "Mutter-Kind-Pass"